1964 in Pittsburgh, PA geboren zählt Burton Morris sicherlich zu den wichtigsten Neo-Pop Künstlern und steht mit seiner Kunst in direkter Tradition zu Künstlern wie Andy Warhol und Roy Liechtenstein. Nach seinem Studienabschluss arbeitete Morris als Art Director einer Werbeagentur und entwarf TV-Commercials. Hier begann er mit seinem PostPop Zeichnungen und gründete 1990 die Burton Morris Studios.

Burton Morris entwickelte zu dieser Zeit seinen unverwechselbaren Stil. Sein wuchtiger Strich kommt von der Beschäftigung mit den Holzschnitten von Albrecht Dürer und Rockwell Kent. Wie Warhol benützt Morris Gegenstände aus dem Alltag, um sie mit seiner Kunst in Ikonen zu verwandeln. Tassen mit dampfendem Kaffee, Martinigläser, Taxis oder tanzende Popcornschachteln erwachen unter seinem Strich geradezu zum Leben. Beeinflusst wird Morris Werk auch sehr stark durch die in seiner Kindheit konsumierten Comics.

Schlagartig bekannt wurden seine Werke durch die TV-Serie "Friends", in der Burton Morris alle Zimmer mit seinen Bildern ausstattete. Weiters entwarf er Bildsignaturen für die 76ste Oscar-Verleihung in Hollywood und das 38ste Montreux-Jazz-Festival. 2006 wurde Burton Morris zum offiziellen Maler des Major League Baseball All-Star Spiels.

Zu seinen Sammlern zählen prominente Namen wie Michael Eisner, Warren Buffet, Jimmy Carter, Jennifer Aniston, Brad Pitt, John Travolta und viele mehr. Werke von Burton Morris sind in zahlreichen internationalen Museen zu finden, bedeutende Einzelausstellungen gab es unter anderem bei Sotheby’s, dem Internationalen Olympischen Museum und im Hickory Museum of Art.