STEFAN SZCZESNY Un Monde de la Lumiére

27. Sep. bis 20. Okt. 2017

Stefan Szczesny
Un Monde de la Lumiére

Bilder aus Saint-Tropez

Der 1951 in München geborene Künstler gelangte in den 1980er Jahren als Mitbegründer und Protagonist der „Jungen Wilden“; der auch so namhaften Künstler wie Markus Oehlen, A.R. Penck, Martin Kippenberger etc. angehörten, zu internationaler Bekanntheit. In der von Szczesny 1981 organisierten Gruppenausstellung „Rundschau Deutschland“ wurden die Arbeiten dieser Gruppe erstmals einem großen Publikum vorgestellt. Die „Neuen Wilden“ wollten dem Minimalismus der 70er Jahre entgegenwirken bzw. ihr eine neue Figuration entgegenstellen. Sie praktizierten einen besonders impulsiven Stil und brachten den ausstellenden Künstlern ein hohes Maß an Aufmerksamkeit weit über die Grenzen Deutschlands hinaus.

In der Folge hatten Aufenthalte in Rom, Florenz, Cote d`Azur, New York und insbesonders in der Karibik einen großen Einfluss auf Szczesnys Kunst, sie wird farbenfroher und lebendiger, und „die Bindung an das Leben“ sucht.
Unzählige Ausstellungen und Kunstprojekte weltweit zeigen seit Mitte der 1980er Jahre von Szczenys unbändiger Schaffenskraft, wie die künstlerische Gestaltung des Kempinski Hotel Bahía in Estepona, eine aus großformatigen Keramikwandbildern bestehende „Weltkarte des Lebens“ für die Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover, die Gestaltung der Insel Mainau zu einem Gesamtkunstwerk („Ein Traum vom irdischen Paradies“), die Umsetzung eines großflächigen Deckengemäldes im Lindencorso in Berlin, um nur die wichtigsten zu nennen.

Der Mittelmeerraum und vor allem die Cote d`Azur hatte für Stefan Szczesny immer, auch in den Jahren seiner New York- und Karibikaufenthalte, eine besondere Rolle gespielt. Hier hatten unter vielen anderen bedeutenden Künstlern auch die von ihm so bewunderten Genies Picasso und Matisse viele Jahre gelebt und gearbeitet. 2001 zog Szczesny mit seiner Familie nach Saint-Tropez, wo er seither lebt und in dem er ganz wichtige künstlerische Akzente gesetzt hat. Eine besondere Würdigung erfolgte 2014 in einer großen Stefan Szczesny Retrospektive im Papstpalast in Avignon und momentan ist seine beeindruckende Skulpturenretrospektive „Szczesny Sculptures 2005-20017 im Musee d´Histoire Maritime auf der Zitadelle von Saint-Tropez zu sehen.